Städtisches Tagesheim mit Ganztagrandzeitenbetreuung


Lage und Räumlichkeiten

 

Im Stadtteil Schwabing-Nord eröffnete am 12.09.2017 das neue Schulgebäude am Bauhausplatz 9, in dem sich die Grundschule, der Ganztag, die Ganztagrandzeitenbetreuung (GZTR) und das Tagesheim befinden. Das städtische Tagesheim, die Ganztagrandzeiten- Betreuung, die staatliche Grundschule und der Ganztag bilden einen pädagogischen, organisatorischen und räumlich ganzheitlichen Verbund. Die Stadtrandlage des Schulgebäudes bietet eine gute Vernetzung mit allen sozialen umliegenden Einrichtungen und eine ebenso gute Verkehrsanbindung ins nahe Stadtzentrum.

 

Die Grundschule Bauhausplatz  bietet ein sehr schlüssiges Lernhausmodul an, welches konsequent mit vier Klassenräume und die Ganztagsfunktionen um die Pausenmitte mit unmittelbarer Belichtung über einen ausreichend dimensionierten Lichthof angeordnet ist. Die umlaufenden Balkone bieten den erforderlichen Fluchtweg im Brandfall für alle Räume des Lernhausmoduls an. Sie schaffen Flexibilität in der Kombinierbarkeit und zusätzliche Qualität durch einen unmittelbaren Zugang für die Kinder nach draußen ins Freie.

 

Zentrale Eingangsbereiche mit Gemeinschaftszonen im Erdgeschoss bieten eine angemessene Großzügigkeit und Übersichtlichkeit für die Nutzungen. Die Addition der Module schafft klare Baukörperstrukturen, sowohl in Kombination mit freistehender, als auch integrierter Sporthalle. Die Konstruktion aus einem tragenden Stahlbetonskelett und den  Ausbauelementen in Holz setzt das Lernhausmodul konsequent und mit durchgängigem Raster über alle Etagen um. Die gewählte Konstruktion bietet eine wirtschaftliche Bauweise aufgrund der Kompaktheit der Gebäude und der damit geringeren  Außenfassadenflächen.

 

Auf Basis eines kompakten A/V-Verhältnis ist der Gesamt-Energiebedarf durchschnittlich bis gering, wobei der spezifische Bedarf sehr gute Voraussetzungen für einen energieeffizienten Betrieb aufweist. Die Zugänge in die Schulen sind gut auffindbar, haben eine klare Adresse und hohe Raumqualität.

 

Außenspielflächen

 

Im Außenspielbereich werden ausreichend Spielfreiflächen mit vielfältigen und gut durch- dachten Spielgeräteinseln angeboten, die in ihrer Zuordnung und Proportion sehr positiv von den Kindern angenommen werden. Unteranderem wurde ein Wasserspielplatz, eine herausfordernde und für die Kinder spannende Holzkletterkombination, ein Kletterfelsen in Form eines Hinkelsteins, zwei Vogelnestschaukeln, vielseitig nutzbare Ballspielfläche, eine umfangreiche Fahrbahn für Kinderfahrzeuge und ein grünes Klassenzimmer installiert.

Die Sportflächen, Parkplätze und Pausenhöfe sind klar zugeschnitten und liegen funktional richtig.Die zusätzliche Raumbildung mit den angelegten Baumreihen und Baumquartieren bietet eine visuell angehnehme und grüne Begrenzung.

 

Mittagessen

 

Geregelte Mahlzeiten sind für unser Haus ein fester Bestandteil des Tagesablaufs und tragen wesentlich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Kinder bei.

Die Mittagszeit beginnt, je nach Unterrichtsschluss, zwischen 11:30 – 12:30 Uhr und endet spätestens mit unserer letzten Gruppe um 14:15 Uhr.

 

Die Kinder haben bei uns die Möglichkeit, in der gemeinsamen Mensa ihre Mahlzeiten in einer entspannten und kommunikativer Atmosphäre, durchzogen mit einer von den Kindern selbstgewählten 10 minütigen Stillphase, zusammen mit unserem pädagogischen Personal, einzunehmen und erleben dadurch Vorbilder.

 

Um den Kindern täglich ein gesundes und ausgewogenes Mittagessen mit hohem Bio-Anteil zu bieten, orientiert sich unsere hauswirtschaftliche Campusleitung bei der Speiseplangestaltung an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung  (DEG) mit den D-A-C-H-Referenzwerten. Hinzu kommt täglich ein 30 % selbst zubereiteter Frischkostanteil in Form von frischen Salaten, Rohkost und Nachspeisen, welcher unter Aufsicht und Anleitung unserer hauswirtschaftlichen Campusleitung durch ihr Küchenteam zubereitet und serviert wird.                                                                       

 

Lern- und Übungszeiten

 

Die aktuellen Lerninhalte werden während der Lern- und Übungszeiten in den Klassenräumen durch ein qualifiziertes Hausaufgabenkonzept vertieft.

 

Unserer Lehrkräfte im Nebenamt, bieten den Kindern mehrmals in der Woche eine zusätzliche fundierte fachliche Unterstützung und Vertiefung der Lern- und Übungsinhalte.

Auch während den Lern- und Übungszeiten können die Kinder jederzeit aus ihren vorab am Trinkbrunnen aufgefüllten Trinkflaschen trinken.

 

Freitags finden keine begleiteten Lern- und Übungszeiten statt. Wir nutzen diesen „feien Tag“  unter anderem für gemeinsame Geburtstagsfeste, Ausflüge, gruppenübergreifende- oder gruppeninterne Angebote. Die Kinder dürfen jedoch ihre Lern- und Übungszeiten selbstständig erledigen. Wir bieten ihnen hierfür, wie auch an den anderen Tagen, einen ihrer vertrauten Lern- und Übungszeitenräume an.

 

Hospitationsmöglichkeiten

Um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Tagesheim erfolgreich zu gestalten, ist die zweimal wöchentliche Hospitation ein äußerst wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Das pädagogische Personal kann bei seinem vorab, gemeinsam mit den Lehrkräften geplanten Besuch, in der Klasse das Lernumfeld ihrer Gruppen während des Unterrichts kennen lernen. Gleichzeitig können evtl. Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und dadurch die Bedarfe der einzelnen Kinder in unterschiedlichen Momenten erfasst werden.                               

Das pädagogische Personal kann bei seinem Besuch im Unterricht die Entwicklung der Kinder beobachten, jedoch auch die Unterrichtsformen sowie die praktische Umsetzung des Lehr- und Lernstoffs.

 

Ergänzend trifft sich das pädagogische Personal einmal wöchentlich für 20 -30 Minuten zum Lehrer-Erziehergespräch, um die Hospitationserfahrungen in einem fachlichen Austausch gemeinsam zu reflektieren und wenn erforderlich, in Zusammenarbeit pädagogische, zielführende Maßnahmen für die Kinder zu erarbeiten.

 

Um die Hospitationsbeobachtungen und die Lehrer-Erzieher-Gespräche schriftlich festzuhalten, setzt das pädagogische Personal einen Hospitationstagebuchordner ein, aus welchem sie wiederum wichtige schriftliche Bausteine für das jährliche Entwicklungsgespräch ableiten können. Somit werden alle Beobachtungen gemeinsam mit den Lehrkräften besprochenen und erarbeiteten Maßnahmen- und Methodenbausteine festgehalten und an die Elternschaft transportiert.

 

Präsente Beobachtungen und außerordentliche Maßnahmen werden umgehend in Form eines gemeinsam terminierten Informationsgesprächs an die Eltern weitergeleitet.

 

Kooperation mit der Schule

Aufgabe von Bildung ist es, junge Menschen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, alle Mädchen und Jungen, unabhängig von ihrer sozialen und / oder kulturellen Herkunft, optimal zu begleiten und zu unterstützen, so dass sie die bestmögliche Chance zur Entfaltung ihrer Potenziale bekommen. Das Zusammenwirken, das heißt, die gemeinsame Verantwortung und die Bildungsplanung der am Bildungsprozess beteiligten Institutionen und der Grundschulkinder ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Bedingung zum Gelingen.

 

 

 

Tagesheim und Schule bekennen sich daher zur gemeinsamen Verantwortung für Bildung und Erziehung in Form einer Kooperation. Sie nutzen gegenseitige Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen zur Umsetzung dieser Aufgabe.

 

 

 

Zwischen der Schulrektorin und der Tagesheimleitung wurde unter beidseitiger Zustimmung zur grundsätzlichen Besprechung ein regelmäßiger Wochentermin vereinbart.

 

Die Besprechung wird als Austauschprotokoll verschriftlicht und die für uns wichtigen Besprechungspunkte sind weitreichend. Eine regelmäßige und gutgeführte Besprechung gewährleistet einen gut getakteten und gutgeführten Grundschul- Ganztag- GZTR und Tagesheimalltag für alle Beteiligten. Hinzu kommt Raum und Zeit für gut geplante und gemeinsam fokussierte Ziele sowie das daraus resultierende und gegenseitig fundierte Vertrauen.

 

 

 

 

 

Dabei unerlässlich wichtige Bindeglieder sind:

 

-       Die gemeinsame Erarbeitung des Schließplans

 

-       Die gemeinsame Erstellung und Überarbeitung des Hausübergreifenden Sicherheitskonzeptes und hausübergreifender Regeln

 

-       Gemeinsame Jahresplanung mit inhaltlichen Schwerpunkten

 

-       Das einmal wöchentliches Jour-Fixe zwischen Tagesheim- und Schulleitung

 

-       Die regelmäßige zweimal wöchentliche Hospitationen in Form von Unterrichtsbesuchen, Ausflugsbegleitungen usw.

 

-       Das einmal wöchentliche Lehrer-Erziehergespräch, welches uns durch einen fachlich

 

gut fundierten Austausch wichtige und rückblickend immer wieder sehr gewinnbringende Austauschinformationen erbringt

 

-       Jahresterminplanung für den Tag der offenen Tür, Klausurtage, gemeinsame Feste und Feiern, jedoch auch außerordentliche Feste und Feiern 

 

-       Gemeinsam geplante Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

 

-       Gemeinsame Teambildungsmaßnahmen (jährliches Gemeinschaftsessen)

 

-       Ein gemeinsamer Pausenraum für fachfreie Begegnungsmomente (Clusterbüros)

 

-       Doppelraum- und Materialnutzung