Lernhaus B


Herzlich willkommen bei Bauis Bienen!

 

Im gelben Lernhaus lernen die Klassen 1dG, 1eG, 2a und 2dG zusammen mit ihren Lehrerinnen: Frau M. Forster mit Frau S. Forster in der 1eG, Frau Engl mit Frau Nagel in der Klasse 1dG, Frau Meyer in der 2a und Frau Langer mit Frau Hofmann in der 2dG.

 

Drei Klassen sind Ganztagsklassen und haben von Montag bis Donnerstag bis 16 Uhr und freitags bis 11:15 Uhr Unterricht im Wechsel mit pädagogischen Angeboten wie Schach, Musik AG oder Sport und Spiel. Manche Kinder besuchen nach dem täglichen Unterricht noch die Biber-Gruppe von Manuela im Rahmen der kooperativen Ganztagsbildung (KOGABI). Am Freitag bleiben viele Kinder noch länger bei uns im Lernhaus und lassen in der Bärengruppe des Tagesheims zusammen mit Konny die Woche ausklingen. Die Klasse 2a hat einen klassischen Stundenplan und besucht nach dem Unterricht eine der vielen Arbeitsgemeinschaften, das Tagesheim, die Mittagsbetreuung oder geht nach Hause.

 

Jeder Monat beginnt im Lernhaus gemeinsam auf dem Marktplatz. Die Klassen feiern Feste, singen, spielen und erleben so den Jahreslauf miteinander. Ein wichtiges Element ist das Einbeziehen der Kinder und die Möglichkeit zur Mitbestimmung. In dieser Runde wird besprochen, was beim Zusammenarbeiten wichtig ist und wie sich alle im Lernhaus wohlfühlen. Bei den Treffen stehen auch immer wieder die gemeinsamen Regeln im Fokus und wie die Umsetzung noch besser gelingen kann. Gerne geben sich die Kinder hier untereinander Tipps – zu Beginn lernen die Kleinen von den Großen.

 

Die Schülerinnen und Schüler sind es gewohnt, sich jeden Tag auf dem Marktplatz zu begegnen, Seite an Seite an verschiedenen Aufgaben zu arbeiten und sich gegenseitig zu helfen. Jeder Zweitklässler fungiert außerdem als Pate für einen Erstklässler. So hat jeder einen festen Ansprechpartner.

Als erstes gemeinsames Werk aller Kinder im Lernhaus B ist so eine kunterbunte Wiesnlandschaft entstanden mit vielen Bildern und kleinen Texten.

Ein wichtiger Schwerpunkt bei uns ist das Lesen. Als Basiskompetenz spielt der Leselernprozess nicht nur in den ersten beiden Schuljahren eine große Rolle, sondern soll durch verschiedene Maßnahmen wie Lesespaziergänge, Lesetandems oder durch die Einrichtung von Leseschienen im Lernhaus gestärkt werden.

 

Der anders gestaltete Lernraum in unserer Schule bringt auch eine Veränderung des pädagogischen Konzeptes mit sich: Offene Unterrichtsformen wie die Arbeit am Kann-Plan oder das Erarbeiten neuer Inhalte an Stationen und Lernzirkeln bieten den Kinder die Möglichkeit, individuell an den eigenen Stärken und Schwächen zu arbeiten und mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen.

 

Verschiedene Bereiche strukturieren den Raum und geben jeder Arbeitsform den richtigen Rahmen: Der Kreistisch im Klassenzimmer eignet sich bestens für gemeinsame Einführungen, Gespräche und Diskussionen sowie Reflexionsphasen. Die Kinder starten hier in den Tag und haben hier ihren festen Platz.

 

Die weiteren Räume des Lernhauses ergänzen das Angebot: Leseecken, Arbeitsplätze für die Gruppen oder für konzentrierte Einzelarbeit, eine kleine Bühne für die Präsentation von Lernergebnissen usw. Bei uns kann im Stehen an einer der Totems, im Sitzen auf einem Stapelstein oder auch auf dem Sitzsack oder auch mal im Liegen auf einer der vielen Teppiche gearbeitet werden.

 

Auch die Räume des Tagesheims können während der Unterrichtszeit genutzt werden und bieten den Kindern gern genutzte Rückzugsmöglichkeiten. Besonders in den Freizeitphasen der Ganztagsklassen sind sie ein beliebter Ort.